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200 Jugendliche zogen randalierend durch Lichtenfels

18. Juli 2005

VON TIM BIRKNER

LICHTENFELS ? Mit einer Sitzblockade ging es nachts um 1 Uhr vor dem Schützenanger los. Rund 200 Jugendliche versammelten sich auf der Coburger Straße. Kurz danach zogen sie krakeelend in Richtung Innenstadt. Ein Großaufgebot der Polizei konnte die alkoholisierte Menge kurz nach der Bahnunterführung stoppen. 100 Polizisten waren im Einsatz, mehrere Schaufenster gingen zu Bruch. Der Einsatz dauerte bis 4 Uhr morgens.

Am Sonntag in den frühen Morgenstunden versammelten sich in der Coburger Straße in Höhe des Schützenfestplatzes mehr als 50 Punker und weitere 150 sympathisierende Jugendliche, um nach eigenem Bekunden eine ?Aktion zu machen?. Einige gewaltbereite Randalierer sperrten zunächst die Coburger Straße in ihrer gesamten Breite für jedweden Fahrzeugverkehr. Sie zerschlugen Gläser und Bierflaschen. Mehrere Anwohner und Schützenfestbesucher verständigten die Polizei.

 

Doch von den Streifenbeamten ließen sich die Jugendlichen nichts sagen. Die Anweisungen der Polizisten verhallten. Nach entsprechenden Platzverweisen nahm die Polizei einen der Haupträdelsführer fest. Der größte Teil der Punks zog daraufhin krakeelend die Coburger Straße stadteinwärts, wobei mehrere Schaufensterscheiben zu Bruch gingen. Die Polizei spricht von einem Sachschaden von rund 1500 Euro.

 

In Anbetracht der chaotischen Lage wurden Unterstützungskräfte der Polizei aus dem gesamten oberfränkischen Bereich und ein Einsatzzug der Bereitschaftspolizei aus Würzburg nach Lichtenfels beordert. Rund 100 Polizisten waren in der Nacht im Einsatz. Aufgrund weiterer Sachbeschädigungen und Verkehrsbehinderungen, die nunmehr von einem Lokal an der Bahnüberführung Höhe Zweigstraße ausgingen, wurde das Lokal und die gesamte Zweigstraße geräumt. Weitere vier Punks wurden in Gewahrsam genommen. Die jüngsten waren 16 Jahre alt.

 

Die Jugendlichen kamen sowohl aus den Landkreisen Lichtenfels und Coburg, als auch von weiter her. Einige waren aus Aschaffenburg, weitere kamen aus Baden-Württemberg. Die bisherigen polizeilichen Recherchen zeigten, dass einige Punks über das Internet und per SMS-Verteiler bereits Tage zuvor zu dieser Randale in Lichtenfels aufgefordert hatten.

 

Bereits am Wochenende vorher ist es am Schützenfest zu Ausschreitungen gekommen. Es wurden Werbetafeln zertreten und später am Bahnhof Blumenkübel umgeworfen. Auch damals waren Punks unter den Randalierenden. Die Polizei sieht daher einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen, auch wenn es personell keine bekannten Überschneidungen gebe.

 

Neben der Straftat eines Landfriedensbruches und diverser Sachbeschädigungen kam es bei den gestrigen Gewaltaktionen auch zu Widerstandshandlungen und massiven Beleidigungen gegen Polizeibeamte. Da die meisten Akteure unter erheblicher Alkoholeinwirkung standen, mussten entsprechende Blutentnahmen angeordnet und vom Amtsarzt an Ort und Stelle durchgeführt werden. Gegen alle in Polizeigewahrsam genommenen Punker wird ein Strafverfahren eingeleitet und der Staatsanwaltschaft beim Landgericht in Coburg zugeleitet.

 

Bei dem Einsatz erlitten zwei Beamte und ein Punker leichtere Blessuren. Neben der Polizeiinspektion Lichtenfels wurde auch die Kriminalpolizei in Coburg eingeschaltet.


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