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Julia Stübinger tut alles für die Feuerwehr

1. September 2012

 

Marktgraitz - „Ich hatte gar keine andere Wahl.“ Julia Stübinger lacht. Als sie sechs, sieben Jahre alt war, war ihr Vater Jugendwart bei der Freiwilligen Feuerwehr in Marktgraitz. Zu allen Übungen durfte sie als kleines Mädchen mit. Heute, zehn Jahre später, ist Julia stellvertretende Kreisjugendsprecherin. Ihre Truppmannausbildung hat sie bereits, in knapp zwei Jahren darf sie in die aktive Wehr.

„Mit zwölf bin ich offiziell in die Jugendfeuerwehr eingetreten und war dort das einzige Mädchen. Heute sind wir schon die Hälfte.“ Dabei spielt es in ihren Augen gar keine Rolle, ob Junge oder Mädchen. Feuerwehr ist Feuerwehr – und dort halten alle zusammen. Im Verein oder bei Festen und im Einsatz sowieso. Einmal in der Woche üben die Jugendlichen. Auf der Empore im Feuerwehrhaus liegen noch die Übungskarten, die auf Zeit bestimmten Kategorien zugeordnet werden müssen. Auch das neue Löschgruppenfahrzeug, in dem alles noch neu riecht, kennen die Jugendlichen auswendig. Mit Ausrüstungskarten, die gezogen werden, müssen sie möglichst schnell das gesuchte Werkzeug im Fahrzeug finden.

Ganz selbstverständlich öffnet Julia die Rollos auf den Seiten. „Wir üben für den Jugendleistungsmarsch.“ Besonders viel Spaß macht ihr die Teamübung, bei der die Saugschläuche gekuppelt werden. Das Ausrollen der Schläuche ist allerdings mit Glück verbunden. In einem aufgezeichneten Feld muss sich der Schlauch ausrollen und darf nicht schräg hinauskullern. Das macht er aber allzu oft. Deshalb ist das nicht gerade die Lieblings-Disziplin von Julia. Doch der Erfolg zahlt sich aus. „Wenn man dann mit einem Pokal nach Hause kommt, macht das natürlich stolz.“ Beim Jugendleistungsmarsch kommt es auf´s Team an – und das stimmt in Marktgraitz, findet Julia. „Egal ob die Übungen oder das Technische, die Feste oder das Vereinsleben ­­– es macht mir alles Spaß.“ Und als Sprecherin der Jugendwehr und jetzt stellvertretende Kreisjugendsprecherin kann sie durchaus etwas bewirken. „Zum Beispiel dürfen jetzt schon 13-Jährige am Jugendleistungsmarsch teilnehmen. Bisher war das Mindestalter 14.“ Da ging es lange hin und her – und am Ende konnte sich die Jugend durchsetzen. Ebenso hat der Feuerwehrnachwuchs das Rahmenprogramm etwas anders gestaltet als es ursprünglich von den Erwachsenen geplant war. „Damit es für uns nicht langweilig wird.“

Pläne für ihre aktive Zeit ab 18 Jahren hat sie natürlich auch schon. „Am liebsten würde ich in die Richtung Atemschutzgeräteträger gehen“, erzählt sie. Dafür muss man körperlich fit sein, doch das dürfte für Julia keine Hürde sein.

Denn bei allem Einsatz für die Feuerwehr gibt es noch andere Hobbies für Julia, so turnt sie zum Beispiel noch auf dem Trampolin beim TV Weidhausen bis hin zu Bayerischen Meisterschaften. Und beruflich ist Julia gerade auf dem Weg zwischen Schule und Ausbildung. In diesem Jahr hat sie an der Realschule in Burgkunstadt ihre Mittlere Reife gemacht, im September fängt sie eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Lichtenfels an. Bei der Bewerbung und dem Eignungsgespräch hat ihr der Einsatz für die Feuerwehr geholfen. „Als ich davon erzählt habe, haben die nur klasse gesagt.“ Und von 80 Bewerbern ist nach mehreren Stufen nur sie übrig geblieben. Aber zur Lichtenfelser Wehr wechseln? Sie rümpft die Nase. „Da bleibe ich lieber in Marktgraitz.“

 

Tim Birkner


Texte aus Marktgraitz

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