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Landrat will bei Otto etwas bewegen

13. November 2012

Das Programm „Fokus“ sorgt bei den Mitarbeitern der Otto-Gruppe weiter für Verunsicherung. Am Baur-Standort Altenkunstadt sind bis zu 210 volle Stellen in Gefahr. Dies betrifft insbesondere den Einkauf. Das einzig bisher bekannte Segment, das in Oberfranken bleiben soll, ist der Schuh-Einkauf (FT vom 1. November).

Landrat Christian Meißner (CSU) ist , wie sein Vorgänger im Amt, Reinhard Leutner, auch in das Kuratorium der Friedrich-Baur-Stiftung gewählt worden. „Baur ist für Otto doch keine normale Tochter. Wir sind Partner“, sagt Meißner. Die Stiftung hält 51 Prozent des Baur-Versands. Allerdings ist die Otto-Gruppe mit der operativen Geschäftsführung betraut. Im Beirat sitzen daher drei Vertreter von Baur und drei von Otto. Bei Stimmengleichheit muss das Thema nach zwei Wochen nochmals besprochen werden. Bei dieser zweiten Sitzung zählt die Stimme des Vorsitzenden doppelt – und der kommt immer von Otto. „Es ist also klar, wer am längeren Hebel sitzt“, sagt Landrat Christian Meißner. Er will den Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Otto am kommenden Donnerstag zusammen mit dem Kuratoriumsmitglied Georg von Waldenfels besuchen. „Wir werden da selbstbewusst auftreten, denn wir haben gute Argumente“, sagt Meißner.

Eines nennt Verdi-Sekretär Dominik Datz: „Baur schreibt schwarze Zahlen, macht sechs Prozent Rendite, liegt damit über dem Plan, ebenso beim Umsatz: Baur ist für Otto das Flaggschiff.“ Vor diesem Hintergrund verstehen die Mitarbeiter, die sich bei der Gewerkschaft melden oder auch diejenigen, die bei Landrat Meißner um Gespräche bitten, die Einsparungen nicht.

„Wir haben bei Baur hochqualifizierte Köpfe, Menschen, die hier verwurzelt und sesshaft sind. Die kann ich nicht einfach nach Hamburg umtopfen“, sagt Meißner. Er sieht bei Baur ein „spezielles Feeling“, das er auch in Hamburg bei Michael Otto vermitteln möchte. Baur habe klare Zielgruppen, die sehr präzise bedient werden. Dafür hätten die Mitarbeiter hier ein Händchen. Dieses Wissen sei hier vorhanden und stehe auf dem Spiel. „Jeder Kaufmann weiß doch, dass der Gewinn im Einkauf liegt“, sagt Meißner. „Wir möchten verhindern, dass mit Baur eine funktionierende Tochter beeinträchtigt wird.“

Sein Engagement stößt bei der Gewerkschaft Verdi auf offene Ohren. „Am Standort Altenkunstadt sind wir bereits viel weiter als an den anderen Otto-Standorten, zum Beispiel in Hamburg oder bei Schwab in Hanau“, sagt Datz. Die Gewerkschaft will die Gespräche an den Verhandlungstischen vorantreiben. Außerdem soll in Altenkunstadt als erstes sichtbares Zeichen eine „Mini-Demo“ organisiert werden. „Das wird sehr bald passieren“, sagt Datz und weiter: „Für mich sind diese Einsparungen nicht nachvollziehbar. Ich hoffe, dass noch eine andere Lösung möglich ist.“ Da liegt er ganz nah an der Einschätzung von Landrat Meißner: „Die Menschen sind doch offen für Veränderungen – nur sie machen sich im Augenblick wahnsinnige Sorgen. Bei 210 vollen Stellen sind das vielleicht 250 Menschen, die mit ihren Familien hier bei uns betroffen sind.“ Er setzt am Donnerstag kommender Woche auf konstruktive Gespräche in Hamburg. „Herr Otto ist bekannt dafür, dass er Argumenten zugänglich ist – darauf setze ich.“

Tim Birkner


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Den ganzen Biertest können Sie bei der Neuen Presse nachlesen:

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