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Schwanenbräu Ebensfeld

VON TIM BIRKNER

EBENSFELD ? ?Vor 20 Jahren sind viele kleine Brauerein gestorben. Die Biertrinker hatten sich alle an Stanniol- und Premium-Bieren festgesaugt. Heute schmeckt den Verbrauchern wieder das Bier von uns Kleinen?, sagt Hans-Karl Engelhardt. Vor 20 Jahren übernahm er die Brauerei von seinem Vater. Seit 1864 ist das Brauhaus Ebensfeld in Familienbesitz, gegründet wurde sie bereits 1752. Die Urkunde hütet Engelhardt in seinem Archiv. Die Grundrezepte sind seit über 250 Jahren die gleichen.

 

?Die Stärke der Kleinen liegt in ihrem eigenen Geschmack?, sagt Engelhardt. Er braut seine fünf Sorten Bier mit Hopfen aus der Hallertau, Malz aus Bamberg und Wasser aus dem eigenen Brunnen. ?Das Wasser hat einen Nitratwert von beinahe Null?, betont Engelhardt. ?Da hat sich in den vergangenen Jahrzehnten nichts verändert.?

 

Nur den Kalk muss er für die hellen Biersorten dem Wasser entziehen. ?Unserem dunklen Adam-Riese-Urtrunk tut der Kalk hingegen besonders gut?, sagt der Brauer. Eine moderne Wasseraufbereitungsanlage ist seine neueste Investition. Sudhaus, Gärtanks, Füllanlage und Waschstraße sind bereits erneuert.

 

?Der Trend geht weg vom Bier, hin zum Mischgetränk?, sagt der Geschäftsmann. Doch so etwas kommt ihm nicht in die Flasche. Dieser Trend werde vorbei gehen, versichert er. Sein modernstes Bier ist ?Bobbie?. Bobbie hat eine eigene Flaschenform und einen Drehverschluss. Beides ein Novum in der Ebensfelder Brauerei. Nachdem Engelhardt auch Limo abfüllt, war der Drehverschluss für ihn zumindest kein technisches Problem. Das Etikett fällt ebenfalls aus dem Rahmen; es zeigt die Silhouette eines englischen Polizisten auf einem Jeans-Hintergrund. ?Das ist einfach nur Fantasie und auf meinem eigenen Mist gewachsen?, sagt Engelhardt.

 

Milder durch Weizenmalz

 

?Ich setze zusätzlich Weizenmalz ein, dadurch wird das Bier milder?, sagt der Braumeister. Er braute im Jahr 2000 ein neues Festbier zur Kirchweih. Obwohl er eine kleine Versuchsbrauerei besitzt, setzte Engelhardt gleich einen ganzen Kessel an, denn nach seinem Gefühl passte die neue Rezeptur. Die Gäste waren begeistert, ?Bobbie? war geboren. Heute ist das Bier fest im Programm der Brauerei .

 

?Ich bin in die Brauerei hineingewachsen und stolz darauf?, sagt der Vater zweier Söhne. Er freut sich, dass Maximilian (17) im September mit seiner Brauerlehre beginnt.

 

Florian (21) hat sie bereits hinter sich und ist derzeit auf der Doemens-Fachakademie, einer internationalen Meisterschule in München.

 

?Vier- bis fünfmal in der Woche brauen wir?, sagt Engelhardt. Dabei helfen ihm sein Braumeister Horst Schmitt und sechs weitere Mitarbeiter. Über 6 000 Hektoliter Bier verkauft Schwanenbräu ?in einem Umkreis von 50 Kilometern um den eigenen Schlot?. Hans-Karl Engelhardt beliefert Gasthäuser und Getränkemärkte, aber auch Privathaushalte: ?Service ist eben auch eine Stärke der kleinen Brauereien.?

 

Die Kunden mögen den Geschmack von Engelhardt ebenfalls am liebsten: Pils. Mehr als die Hälfte der Abfüllmenge ist Pilsner. Den Rest teilen sich Landbier, Urtrunk, Weisse, das Festbier sowie das Bockbier ?Schwanador? zu Weihnachten und eben ?Bobbie?.

 

Den ganzen Biertest können Sie bei der Neuen Presse nachlesen:

Biertest


Unser Bier ist das Beste

Auch mit meiner Hilfe entstand der große Biertest in der Neuen Presse. Heimische Brauereien wurden dort vorgestellt. Jedes Brauhaus durfte außerdem eine Sorte zum Verköstigen einreichen. Auch die kleinsten Brauereien hatten also eine Chance. Der Chefredakteur der Brauwelt testete die Sorten anonym und bewertete sie.

Schwanenbräu Ebensfeld

Gick-Bräu Burgkunstadt

Den ganzen Biertest können Sie bei der Neuen Presse nachlesen:

Biertest