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Schneekanonen im Grünen

Strom und Wasser für die Schneekanone des WSV Coburg sind angeschlossen. Nur der Winter fehlt bislang. Zum Beschneien der Piste mit künstlichem Schnee wären minus fünf Grad ideal. FOTO TIM BIRKNER

13. Januar 2007

VON TIM BIRKNER

COBURG/NEUKIRCHEN ? Ullrich Flurschütz ist Vorsitzender des Wintersportvereins Coburg. Er vertritt 550 Mitglieder, die auf nichts anderes warten, als auf Schnee. In der vergangenen Saison hat er deshalb zwei Schneekanonen für die Piste in Neukirchen angeschafft.

 

Die optimale Temperatur zum Beschneien mit Schneekanonen liegt bei minus fünf Grad. ?Ein Tag in dieser Saison war bislang dafür optimal?, sagt Flurschütz. Die letzten handflächengroßen Reste liegen noch vor der Talstation des Schleppliftes. Der Boden ist matschig, die beiden Schneekanonen stehen im Grünen. Ganze zwei Tage konnten die Wintersportfreunde in dieser Saison fahren. ?Das haben wir gar nicht groß publik gemacht?, so Flurschütz. Es gab einen Skikurs mit 22 Teilnehmern und die konnten auch nur bis zum ersten Ausstieg fahren, darüber war alles grün.

 

Zum Vergleich: In der vergangenen Saison gab es an 86 Tagen Skiliftbetrieb. Mit Flutlicht konnten die Wintersportler bis 21 Uhr über die Piste jagen. 300 Skikinder lernten in Skikursen unfallfrei von oben nach unten zu kommen.

 

In dieser Saison ist weit und breit kein Schnee zu sehen. Auch die Fahrerinnen und Fahrer, die an Rennen teilnehmen, finden nur grüne Wiesen. ?Fichtelgebirge, Frankenwald, selbst in den Alpen sieht es schlecht aus?, sagt Flurschütz und wartet auf kühlere Tage. Er schaut auf den Wetterkarten bis zu zehn Tage in die Zukunft. Sollten sich tatsächlich noch Wintertage ankündigen, will er seine Leute vorbereiten.

 

Die Pistenbesatzung, das sind sechs Vereinsmitglieder, wird dann im Schichtdienst eingeteilt. Die beiden Schneekanonen sollen dann rund um die Uhr die Neukirchner Piste beschneien.

 

Die Schneedecke soll rund 30 Zentimeter dick werden, an kritischen Stellen auch 40. Das braucht Zeit. Sieben bis zehn Tage, rechnet Flurschütz, wird es dauern bis wirklich die ganze Piste eingeschneit ist. Die Schneekanonen verbrauchen rund 200 Euro für Strom am Tag, das sind 2000 Euro für eine Schneedecke.

 

?Das hört sich viel an, aber wenn die Temperaturen niedrig bleiben, haben wir ja lange etwas davon?, sagt Flurschütz.

 

Jetzt wartet er erst einmal und nutzt die Zeit, um Dinge zu erledigen, die in einem echten Winter liegen blieben: zum Beispiel die neuen EU-Richtlinien für Skilifte umsetzen, zum Beispiel die Restarbeiten an der Flutlichtanlage.

 

Flurschütz jammert nicht, nicht über die Leasinggebühren, nicht über den Klimawandel: ?Wir hatten auch schon zu Beginn der 70-er-Jahre drei Winter hintereinander ohne Schnee.? Er scheint die Ruhe selbst zu sein. Dabei stehen für den verein große Veranstaltungen an: der Firmen- und Behördencup, der alpine Kreisskitag oder die Stadtmeisterschaften beginnen bereits ab kommenden Wochenende. Doch Ullrich Flurschütz glaubt daran, dass es kälter wird. ?Bislang haben wir noch kein Rennen abgesagt.?

 

www.wfc-coburg-neukirchen.de

 

 

Lesen Sie am Montag:

Skischuhe als Ladenhüter

 

Bitte auf die Matte springen

 

Der Wintersportverein 08 Lauscha führt am Sonntag, den 14. Januar, einen Tageskurs ?Skispringen für Jedermann? durch. Beginn ist um 9 Uhr an der Marktiegelschanze in Lauscha. Der Kurs wird auf Kunststoffmatten durchgeführt. Infos unter: www.wsv08lauscha.de oder per Telefon unter: 01739816598.

 

 

 

 


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