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Neuanfang mit Markus Mönch

Langsam lässt die Anspannung nach: Markus Mönch mit seiner Frau Sandra. Foto: Tim Birkner

16. März 2008

Weidhausen Markus Mönch ist neuer Bürgermeister in Weidhausen. In der Stichwahl gegen den amtierenden Bürgermeister und seinen Vorgesetzten, Werner Platsch (SPD), stimmten 1105 Weidhäuser für den parteilosen Kandidaten. Platsch unterlag mit 682 Stimmen oder 38 Prozent deutlich.
Kurz vor 18 Uhr war die Schule der zentrale Treffpunkt in Weidhausen. Hier waren drei der Wahlräume und die Briefwahl wurde dort ausgezählt. Über 70 Prozent der Wahlberechtigten haben ihre Stimme abgegeben, das Interesse schien also groß gewesen zu sein.
Werner Platsch steht vor der Türe, leise und nachdenklich. „Auch morgen geht die Sonne auf“, sagt er. Drinnen schleicht Markus Mönch bleich zwischen den  Wahlräumen umher. „Ich bin froh, dass es vorbei ist. Der psychische Druck, auch auf meine Familie, war schon enorm“, sagt er. Beider Stimmen sind leise. Den ganzen Abend über wird niemand laut jubeln. Als die ersten Wahlergebnisse bekannt sind, kommen die ersten zum Gratulieren vorbei. Auch sie sind still. Markus Mönch bekommt im vorbeigehen auf die Schultern geschlagen, dass er wankt und sein Schlips wippt. Das war es. So geht es fast eine Stunde lang, bis das endgültige Ergebnis feststeht.
Draußen wird Platsch liebevoll in den Arm genommen. Es ist dunkel, die Rührung, die Tränen kann man sich denken, sehen kann man sie nicht. Der ganze Abend verläuft geräuschlos.
„Ich dachte, ich hätte in den vergangenen 18 Jahren als Bürgermeister gute Arbeit geleistet“, wird Platsch noch leise sagen. Und Mönch wird sagen: „Die Bürger haben einen Wechsel gewollt. Ich stehe für eine offene Zusammenarbeit im Gemeinderat.“
Die wird wichtig sein für ihn, denn als parteiloser Kandidat hat Mönch nicht automatisch eine Fraktion auf seiner Seite. Er wird sich seine Mehrheiten suchen müssen. Und sowohl der 2. Bürgermeister Harry Ritter von den Freien Wählern, als auch Horst Sünkel (CSU) haben ihm Unterstützung zugesagt. „Vernünftiges werden wir unterstützen. Wir haben den Wechsel ja gewollt“, sagt zum Beispiel Ritter.
Und was passiert mit Platsch? Er sitzt ab 1. Mai nicht mehr im Büro des Bürgermeisters, sondern nur noch im Gemeinderat. Wie es mit ihm weiter geht und ob er den Weg auch dort für einen Neuanfang frei macht, möchte er sich in den nächsten beiden Wochen überlegen. Am Mittwoch wird er 57. Zum Feiern ist ihm wenig zumute.

Tim Birkner


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