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"Nicht nur nach München glotzen"

Mit solch dünnen Glasfaserleitungen, hier mit acht Fasern, können künftig armdicke Kupferleitungen mit 1600 Adern ersetzt werden. Großheiraths Bürgermeister Udo Siegel freut sich, dass der Generalsekretär der CSU, Karl-Theodor zu Guttenberg, in seinem Ortsteil Neuses an den Eichen Station macht, um sich eines der fortschrittlichsten Glasfasernetze im Bundesgebiet anzusehen. Foto: Tim Birkner

10. Dezember 2008

Neuses an den Eichen – So sieht die Zukunft im ländlichen Raum aus: Glasfaserkabel bis an jedes Haus. Karl-Theodor zu Guttenberg, Generalsekretär der CSU und MdB, sah sie sich am Mittwoch Nachmittag schon einmal an. Als ein erstes Pilotprojekt hat die Süc fünf Betriebe in Neuses an den Eichen an ihre Datenautobahn angeschlossen – die Baufirma Hauck, die für die Süc 24 Stunden am Tag in Rufbereitschaft ist, einen Schweinestall, dessen Fütterungsanlage von Dänemark aus gewartet werden soll, den landwirtschaftlichen Betrieb des Kreisobmanns und zwei weitere Firmen.
„Wir bauen ein neues Netz nach modernstem Standard, das auch für andere offen ist“, sagt Dietmar Benkert, Prokurist der Süc. In Baiersdorf ist demnächst ein Netz mit 500 Hausanschlüssen geplant.
„Hier wird zielführend und zukunftsgerichtet gedacht“, bemerkte der Generalsekretär. Er möchte den Gedanken, Netzwerke zu knüpfen gerne weiter tragen, schließlich denke er selbst gerne in Netzwerken. Benkert möchte gerne in ganz Oberfranken ein Glasfasernetz aufbauen. Zusammen mit den Stadtwerken in Bamberg gibt es bereits eine Leitung zwischen Coburg und Bamberg, weitergeführt über Forchheim nach Nürnberg, Neustadt und Rödental sind bereits angeschlossen, nach Lichtenfels führt eine Leitung. Die Querverbindungen in den östlichen Teil sind allerdings noch nicht vorhanden. Es gebe, so Benkert, Insellösungen in Hof und Bayreuth, doch ein gemeinsames Netz sei die Zukunft. Die allerdings kostet Geld. Die Süc rechnet nur für Coburg mit Investitionen von knapp 50 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern fördert das ganze Land mit insgesamt 19 Millionen. „Auch wenn es wenig ist, sollte man diesen Anstoß honorieren“, sagte zu Guttenberg. Er berichtete vom Versprechen des Ministerpräsidenten, DSL flächendeckend anzubieten. „Das war bislang zäh, doch die Bezirksregierungen sind mittlerweile in die Gänge gekommen“, so zu Guttenberg, „denn der Ministerpräsident hat Konsequenzen angekündigt, sollte das nicht klappen.“
Den Gemeinden, die sich um solch innovative Projekte wie hier in Coburg bemühen, sollten „nicht reflexartig nur nach München glotzen“, regte der Bundestagsabgeordnete an. Aus dem Milliarden-Programm für Forschung seien beispielsweise noch nicht alle Mittel abgerufen, wusste er aus dem Ministerium von Annette Schavan. Auch im Verbraucherschutzministerium gebe es immer wieder Gelder, Ideen und Köpfe, die mitdenken.
Mitgedacht hat auch Benkert, denn die Süc möchte flächendeckend im ganzen Landkreis vertreten sein. Seit Sommer bietet die Süc daher allen Gemeinden an, bei Tiefbaumaßnahmen wie neuen Wasser-, Gas- oder Abwasserleitungen, auf eigene Rechnung Leerrohre für die Glasfaserleitungen zu legen. So kann das Netz mittelfristig aufgebaut werden. Bislang seien bereits 23 Kilometer verlegt worden. Benkert rechnet für das Stadtgebiet mit zehn bis 15 Jahren, für den Landkreis mit 15 bis 20 Jahren. Jenachdem, wo gerade gegraben wird, kommen so Dörfer in den Genuss von bis zu 100 MBit schnellen DSL-Anschlüssen, die bislang noch nicht einmal davon zu träumen wagten. So werden im Stadtgebiet Bad Rodach momentan eifrig Leerrohre verlegt. Mährenhausen und Sülzfeld könnten so als erste an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Benkert rechnet mit einem Betrieb ab Ende 2009, spätestens Anfang 2010. Auch die Sonnefelder Ortsteile Zedersdorf und Oberwasungen können so relativ bald mit Höchstgeschwindigkeit auf die Datenautobahn.


Tim Birkner


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