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Graf rügt Transparanz: Gerät das Jagdmuseum in Schieflage?

Die Stimmung in der Mitgliederversammlung und beim Vorstand ist bereits gekippt. Nun muss der Förderverein eine arbeitsfähige Grundlage für die kommenden drei Jahre finden. FOTO: TIM BIRKNER

13. März 2007

 

VON TIM BIRKNER

Das Jagd- und Fischereimuseum Schloss Tambach steht vor einer Bewährungsprobe. Verpächter und Geldgeber Heinrich Graf zu Ortenburg moniert den ?gutsherrenartigen? Umgang im Vorstand und zieht sich aus der aktiven Arbeit zurück.

 

TAMBACH ? Am vergangenen Freitag eskalierte der Streit unter Vorstandsmitgliedern in der Jahreshaupversammlung des Fördervereins (NP von gestern). ?Nach der vorausgegangenen Vorstandssitzung war dies absehbar?, kommentierte Landrat und Vorstandsmitglied Karl Zeitler.

 

Trotz großer Kontroversen insbesondere um die Personalkosten, ist der neue Vorsitzende der alte: Horst Mitzel. Er ist von der Mitgliederversammlung auf drei Jahre gewählt worden. Der gegen ihn kandidierende Heinrich Graf zu Ortenburg wird dem Vorstand nicht mehr angehören. ?Die Belange unserer Familie wird meine Frau auf diesem Platz vertreten?, teilte Heinrich Graf zu Ortenburg gestern der Neuen Presse mit. Er möchte seine Energien künftig ?in Dinge stecken, die vorangehen?.

 

Auch werde es im Jahr 2007 keine Kombikarte für Wildpark und Museum mehr geben, so zu Ortenburg. Aus den Kombikarten flossen im vergangenen Jahr 8000 Euro an den Förderverein. In den Jahren davor seien es bis zu 20 000 Euro gewesen. Zeitler betonte, dass dieses Geld eine ?freiwillige Leistung? darstelle, die unabhängig vom Zuschuss des Landkreises sei.

 

Die gräfliche Familie, so Horst Mitzel auf Anfrage, habe bisher das Museum stets als Ergänzung zum Wildpark gesehen. Auch unter diesem Aspekt habe er, Mitzel, stets kritisiert, der Anteil von 25 Cent pro Karte für das Museum sei eigentlich zu gering. Falle die Kombikarte fort, die bis letzten Freitag noch verkauft worden sei, dann seien eben neue Ideen gefragt, wie der Fehlbetrag auszugleichen sei. Dramatisch sehe er die Situation nicht. Am Freitag, so Mitzel, seien die Fetzen geflogen. Aber er hoffe doch, dass man irgendwann auch wieder vernünftig miteinander reden könne.

 

Im vergangenen Jahr zahlte der Kreis aus Steuermitteln 43 500 Euro an den Zweckverband, der davon 26 000 Euro an den Förderverein weiterreichte. Die Leistung des Landkreises sollte 2007 auf 51 200 Euro erhöht werden. ?Momentan ist ein Sperrvermerk da?, sagt Zeitler zu diesem Haushaltsposten. Der Haushalt steht am kommenden Donnerstag auf der Tagesordnung des Kreistags und muss noch beschlossen werden. Bedingung für die Erhöhung sei, dass andere Geldgeber damit nicht entlastet werden, so Zeitler.

 

Der Förderverein selbst hat die Betriebsführung des Museums übernommen. Das heißt, wer an der Kasse sitzt oder putzt, wird vom Förderverein bezahlt. Außerdem bezahlt der Förderverein die Sekretärin des Vorsitzenden Mitzel. ?Ich möchte wissen, wie da 63 000 Euro zusammen kommen. Ich bin Vorstandsmitglied und Geldgeber und bekomme keinen Einblick, was mit dem Geld passiert?, sagt Heinrich Graf zu Ortenburg. Er behauptet, dass im Vorstand niemand außer dem Vorsitzenden und dem Schatzmeister detaillierte Zahlen kenne.

 

Landrat Karl Zeitler bestätigt dies zumindest für seine Person. Auch er habe keinen Jahresabschluss bekommen, obwohl er im Vorstand sitze. ?In anderen Vereinen wird das ganz selbstverständlich gemacht. Aber es liegt ja ein Kassenprüfungsbericht vor, und der Vorstand wurde entlastet?, sieht Zeitler die Situation deutlich entspannter. ?Wir müssen jetzt zu einem vernünftigen Miteinander finden, dazu gehört auch, dass der Vorstand den Verein gemeinsam führt.? Anfang April soll es eine erste Vorstandssitzung geben.

 

Die Stimmung in der Mitgliederversammlung und beim Vorstand ist bereits gekippt. Nun muss der Förderverein eine arbeitsfähige Grundlage für die kommenden drei Jahre finden. FOTO: TIM BIRKNER

 

 


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