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Musik zum Sommer

Iberia ist eins der größten Werke von Isaac Albéniz - vielleicht sogar das größte. Die Musik paßt zum Sommer, wie Spanien eben zum Sommer paßt: Sie ist ein Inbegriff der heißen Jahreszeit mit allen Höhen und Tiefen. Wer Siesta machen möchte, für den paßt Iberia ebenso, wie für die Vorbereitungen und das große Aufräumen am Tag nach eines Gartenfestes. Und wenn sich der Sommer, wie in den letzten Wochen, langsam verabschiedet, dann wärmt diese Musik noch von innen. Iberia ist ein Tip für alle, die vollen Orchesterklang mit allen Facetten mögen. Isaac Albéniz war ein spanisches Wunderkind. Er lebte Ende des vergangenen Jahrhunderts (1860 bis 1909) und gab schon mit 4 Jahren Klavierabende, mit 8 begann er zu komponieren. Kein Wunder, daß die Werke von Albéniz stark vom Klavier geprägt waren. Auch der Zyklus Iberia ist ursprünglich für einen Pianisten komponiert. Die engen Beziehungen zu den großen französischen Komponisten Gabriel Fauré oder Claude Debussy erlauben aber auch ein Arrangement, das die Klangfarben noch besser zur Wirkung bringt. Ähnlich wie bei Claude Debussy sind von der Harfe bis zur Tuba und der großen Trommel alle Instrumente verwendet. Dementsprechend vielseitig klingt Iberia. Ganz behutsame, leise Stellen mit gezupften Harfentönen gehen über in ein Meer von Streichern. 34 Geigen erzeugen einen dichten Streicherteppich, der warm und zugleich druckvoll klingt. Das Cincinnati Symphony Orchestra hat aber auch perfekte Blechbläser und Schlagzeuger, was für amerikanische Orchester charakteristisch ist. Sie haben ebenfalls ihre großen Auftritte in Iberia. Mächtig und laut, aber immer sauber intoniert, zeigen sie eindrucksvoll, wie selbst die letzte Reihe im Orchester ihren Mann stehen kann. Iberia ist außerdem eine Wanderung durch Spanien mit seinen unterschiedlichen Rhythmen und Kulturen. Einmal die mitreißenden Tänze, ein andermal der majestätisch, stolze Spanier, aber auch melancholische und nachdenkliche Elemente stehen sich in den vier Büchern von Iberia gegenüber. Auch das ist typisch für die damalige Zeit. Man entfernt sich von der althergebrachten Symphonie, sucht neue Formen, neue Klänge und neue Namen. Klangmalerisch werden die Sätze und Satzbezeichungen zu Bildüberschriften. Wer Iberia hört, sieht Spanien. Er sieht die Landschaften und Städte, er sieht spanische Feste, malerische Häfen oder geschäftiges Treiben unter sengender Hitze. Den Musikern dieser Aufnahme hat es Spaß gemacht, all diese Bilder zu zeichnen. Das merkt man der Aufnahme an. Die CD ist in 20-bit Technik mit surround sound aufgenommen und klingt vom Feinsten. Die 104 Musiker des Cincinnati Symphony Orchestra füllen mit Iberia 2 CDs, und die werden zum Preis von einer verkauft. (telarc im Vertrieb von in-akustik)