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Sanierung für 3 Millionen Euro

Nach der Sanierung der Hauptschule wird dies auch der Eingang für die Bad Rodacher Grundschüler sein. Die Arbeiten sollen frühestens 2008 beginnen und drei Jahre später beendet sein. FOTO: TIM BIRKNER

13. September .2006

Von Tim Birkner

Die Hauptschule in Bad Rodach soll saniert werden. Frühester Baubeginn für die nun 33 Jahre alte Schule ist 2008. Architekt Jürgen Bär stellte den Stadträten in der Sitzung am Montag die Ausgabenposten vor. Insgesamt werden rund drei Millionen Euro investiert.

BAD RODACH - "Ich rechne mit einer Million, die wir an Fördergeldern bekommen. Mehr wird es nicht sein", stimmte Bürgermeister Gerold Strobel die Stadträte auf eine der großen Investionen der nächsten Jahre ein. Die Schule wurde 1973 erbaut und in Betrieb genommen. "Dafür ist sie in vergleichsweise gutem Zustand", stellte Strobel fest.

Zusätzlich zu den Kosten der Sanierung kommen gegebenenfalls noch die Baukosten für einen Erweiterungsbau. Nach Abschluss der Arbeiten soll die Grundschule am Schlossplatz mit ins Gebäude der Hauptschule einziehen. Geplant ist eine 13-klassige Grund- und Hauptschule. Momentan hat allein die Grundschule am Schlossplatz elf Klassen und die Hauptschule sieben Klassen. Die 13 Klassen orientieren sich an der zukünftigen Schülerzahl.

"Wir werden den Antrag noch in diesem Jahr stellen. Dazu gehören die schulaufsichtliche Genehmigung für die Zusammenlegung der beiden Schulen, ein Flächenplan und eine baurechtliche Genehmigung für Sanierung und Neubau", kündigte Strobel an.

Bislang bleibt die Bayernhalle bei der Sanierung weitgehend außen vor. "Zunächst muss der schulische Bedarf an Sportstätten geklärt werden. Anteilig werden wir dann auch diese Sanierung bezuschusst bekommen", kündigte Strobel an.

Um für die Sanierung der Schule an Fördergelder zu kommen, müssen die Gesamtkosten 1,9 Millionen Euro übersteigen und die Schule danach "auf dem baulichen und technischen Stand von heute" sein.

Beides veranschaulichte Architekt Jürgen Bär. Vorgeschrieben sind heute beispielsweise zwei Fluchtwege für jedes Klassenzimmer. Als Folge dieser Vorschrift müssen drei Nottreppen außen angebaut werden. Kosten: 30 000 Euro. Das Flachdach ist immer wieder undicht. Daher soll ein Gefälledach aufgesetzt werden. Bär beurteilt außerdem die Wärmedämmung als völlig unzureichend. Kosten von Dach und Dämmung: 323 000 Euro. Die Fluchtwege müssen heute brandlastfrei sein. Damit dürfen keine Kabel oder Verteilerkästen in den Fluren sein, es sei denn sie sind in feuerfesten Kästen und Kanälen. Bislang läuft die Hauptverteilung über den abgehängten Decken, die Unterverteilungen für die Klassenzimmer sind in den Fluren. Außerdem soll die Beleuchtung komplett erneuert werden. Bär sprach von einer Einsparung von bis zu 50 Prozent der Energie. Kosten für die Elektrik: 260 000 Euro, Kosten für die Decken:167 000 Euro.

Mit einer ganzen Reihe weiterer Kosten wie Fassadendämmung, Haustechnik, Fenster und so weiter, summierte Bär mit Nebenkosten und Mehrwertsteuer drei Millionen Euro auf.

"Da ist der Anbau noch nicht dabei", stellte Strobel fest. 3. Bürgermeister Heinrich-Adam Püls (CSU) regte an, diesen Anbau nicht außen an das Gebäude anzudocken, sondern in den zweiten Innenhof. "Dann könnten die Flure von zwei Seiten genutzt werden", argumentierte er.

Die Generalsanierung soll in Abschnitten erfolgen. Ein Vorteil ist dabei die Grundschule am Schlossplatz. Dort gibt es während der Bauzeit ausreichend Ausweichmöglichkeiten.

Was die Entwicklung der Schülerzahlen angeht, möchte Bürgermeister Strobel einen pragmatischen Kurs steuern. "Wir beantragen heute nach unserem Kenntnisstand. Wenn sich was ändert, dann reichen wir das nach und bessern nach. Die Schülerzahlen werden ja wahrscheinlich weiter sinken."

Die momentane Prognose und Planung sieht die Grund- und Hauptschule nur für die Schülerinnen und Schüler aus Bad Rodach und seinen Stadtteilen vor. Sollten Fahrschüler, beispielsweise aus Meeder oder möglicherweise auch dem Lautertal nach Bad Rodach pendeln, müsste neu geplant werden. "Das ist dann aber nicht unsere Sache, das müssen dann die anderen bezahlen", stellte Strobel klar.


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