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Immer weniger Flächen für die Landwirtschaft

Kreisobmann des Bayerischen Bauern Verbandes im Coburger-Land, Gerhard Ehrlich. Foto: Tim Birkner

17. August 2007

Gerhard Ehrlich deutet in die Ferne. Von der neuen Brücke der Kreisstraße CO 17 zwischen Unterwohlsbach und Unterlauter über die Baustelle der ICE-Trasse bis hin zu der gerade fertiggestellten Autobahn A 73 am Horizont reicht sein Blick.

COBURG - Früher war das alles landwirtschaftlich genutzte Fläche, heute ist sie großzügig den Verkehrswegen geopfert worden. Der Kreisobmann des bayerischen Bauernverbandes sieht vor allem in der Menge der Flächen eine Bedrohung für die Landwirtschaft. Rund 1000 Hektar sind den Landwirten in den vergangenen Jahren abgekauft worden. Zuviel, findet Ehrlich. Die Hälfte davon wurde allein für Ausgleichsmaßnahmen verwendet. "Da müssen beispielsweise für den Goldbergsee Ausgleichsflächen angelegt werden, obwohl er doch als Biotop eigentlich selbst als Ausgleichsfläche für den Straßenbau gelten könnte."

In anderen Regierungsbezirken könnten Grünflächen, die bis an die Autobahn reichten, als Ausgleichsflächen geltend gemacht werden. Im Coburger Land müssten Abstände eingehalten werden, die zusätzlich Flächen bräuchten. Dabei könnten die Landwirte die Flächen so gut brauchen. Immer mehr Biogas-Anlagen brauchen Futter und der Preis zum Beispiel für Weizen hat sich innerhalb von zwei Jahren von neun auf 16 Euro pro Doppelzentner einahe verdoppelt. Es ist also wieder attraktiv, Weizen anzubauen. Ehrlich beklagt, dass die Bauern nicht rechtzeitig in die Planungen einbezogen würden. So könnte zum Beispiel aus einem Fußgängertunnel mit 2,5 Meter Höhe leicht ein Tunnel mit vier Meter Höhe gemacht werden, den auch die Landwirte nutzen können. "Wenn wir vorher gefragt werden, brauchen wir hinterher keine Einwendungen zu machen."

Tim Birkner


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