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Aus der Region, für die Region

20. August 2009

Drei Fragen an Armin Kullmann, Bereichsleiter am Institut für Ländliche  Strukturforschung in Frankfurt/Main.

Herr Kullmann, momentan sind „regionale Wertschöpfungs­ketten“ in aller Munde. Was soll man sich darunter vorstellen?

Mit regionalen Wertschöpfungsketten meint man den Aufbau von Unter­nehmens­kooperationen, von der Urproduktion bis zum Endkunden, zur gemeinsamen Erzielung von Wettbewerbsvorteilen. Regionalinitiativen und mittelständische Unternehmen versuchen dadurch, Produkte höherer Qualität auch höherpreisiger zu vermarkten. Dies ist in der Regional­vermarktung von Lebensmitteln, bei regenerativen Energien und im Tourismus bereits vielfach Fall, soll aber noch stärker angeregt werden, um die Wertschöpfung in den Regionen zu erhöhen.

Welche Bedingungen sind denn dafür notwendig?

Meist kommt der Impuls für regionale Wertschöpfungsketten durch Regionalinitiativen, also soziopolitische Netzwerke zur Regionalentwicklung, oder durch staatliche Stellen. Zunehmend erkennen auch mittelständische Unternehmen die Attraktivität regionaler und nachhaltiger Marketingstrategien. Entscheidend ist, dass es engagierte Akteure gibt, die solche Projekte vorantreiben. Diese brauchen Mitstreiter und meist jahrelange Aufbau­aktivitäten, bis sich mit einer gewissen Größenordnung und Professionalität auch der wirtschaftliche Erfolg einstellt. Dazu brauchen diese Akteure zu Beginn eine Unter­stützung durch die Kommunalpolitik, auch um an Aufbau-Fördermittel zu gelangen.

Worauf muss man achten, damit solche Netzwerke auch längerfristig erfolgreich sind?

Zunächst sollten die Projektakteure sich um die Unterstützung durch Kommunen, Verbände und Unternehmen bemühen. Eine aktionsreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sollte das Projekt begleiten. Bei Bedarf sollte qualifiziertes Personal eingestellt oder Beratung und Qualifizierung „zugekauft“ werden. Produktqualität, Zielgruppen und Absatzwege müssen zueinander passen, Erzeuger und Verarbeiter sowie Händler dafür gewonnen werden. „Aus der Region, für die Region, und in die Städte“, so sollte die Marketingstrategie lauten. Einer professionellen Organisation, einer hohen Kooperationskultur und einer fairen Kosten-Nutzen-Verteilung kommt weiterhin für eine nachhaltige Entwicklung hohe Bedeutung zu.

Tim Birkner


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