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Schluff für Schluff ein schönes s

20. Mai 2011

Vielen Dank. Da hat mir doch eine Leserin geschrieben, die ebenfalls Selbstgemachtes – hier: Selbstgereimtes – entdeckt hat. „Gib dir ´nen Kick und strick“. Das gefällt mir. Gerade das sinnstiftende kleine s. Normalerweise quält es die Kinder in der Schule. Wenn es zu zweit ist, obwohl der Duden es nur einmal gerne sieht – oder alleine, wo es doppelt vorgeschrieben ist. Wie viel Rot haben die Lehrer da wohl schon reingesteckt? Im Text anstreichen, am Rand wiederholen und einen roten Appell am Ende, doch bitte besser auf die Rechtschreibung zu achten. Bei „Gib dir ´nen Kick und strick“ kommt es auf die Groß- und Kleinschreibung an. Der Appell „strick“ ist außergewöhnlich bei einer so entspannenden Tätigkeit wie dem Stricken. Da fehlt nur noch ein „strick schneller, aber hopp“. Nicht zu verwechseln mit dem groß geschriebenen „Strick“, den der Volksmund unter „Nimm dir ´nen Strick“ kennt. Das gäbe dem Selbstgereimten eine völlig neue Wendung. Auch wenn er dort gegeben, nicht genommen werden soll. Also: bitte lassen Sie sich die Reime nicht vorlesen, sondern lesen Sie immer selbst  – sonst ist der Verwirrung Tür und Tor geöffnet. So etwas Selbstgereimtes kommt bei mir übrigens nicht in die rote Tonne, wie von der Leserin vorgeschlagen. Nein, das ist zu schön. Ich klebe den Reim außen drauf,  neben „Döner macht schöner“. Das hat etwas von Pippi Langstrumpf. (Vielleicht trug sie ja gestrickte Strümpfe.) Ich mache mir die Welt, widiwidiwie sie mir gefällt. Statt Zähne bleichen und Fett absaugen, einfach einen Döner reindrehen. Schönsein ist einfach eine verstrickte Sache. Und jeder schaut auf etwas anderes. Das ist wie bei den Handarbeiten, der eine schaut auf die Wolle, die nächste auf den Schluff und wieder eine andere nur auf die Maschengröße. Für mich fließen sie alle nur wie lauter kleine s eine in die andere.

Tim Birkner


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