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Neue Dorfplätze und Warten auf das Konjunkturpaket

26. Januar 2009

Neustadt – Kemmaten feierte vor zwei Jahren seine Gründung vor 850 Jahren. Bei der Feier blieben ein paar Euros übrig, die die Dorfgemeinschaft in drei Sitzbänke investierte. Doch nun soll aus den beiden Dörfern Kemmaten und Boderndorf, die einst an der Salzstraße lagen und heute aussehen als wären sie schon lange in Vergessenheit geraten, wieder etwas werden. Die beiden Neustadter Stadtteile möchten ins Dorferneuerungsprogramm aufgenommen werden. „Alle Bewohner haben unterschrieben, zu 100 Prozent“, freut sich etwa Gerhard Baudler, Ortsbetreuer in Boderndorf. Zusammen mit seinem Kollegen Heinz Knoch aus Kemmaten hat er die Wünsche der Bevölkerung ins Rathaus getragen. In Boderndorf sollen Dorfplatz und Dorfbrunnen saniert werden und das Milchhaus zum Jugendtreff umgebaut werden, der Spielplatz umgestaltet werden und die Stromleitungen in die Erde verbannt werden. Ganz ähnlich die Ideen in Kemmaten: Hier soll ein Dorfplatz entstehen, der Brunnen saniert werden, eine Bushaltestelle und ein Löschwasserteich entstehen. In Kemmaten wird das Milchhaus derzeit bereits als Jugendtreff genutzt, doch es ist sanierungsbedürftig. Knoch weiß, wo Bedarf besteht, sein Hof liegt direkt in der Dorfmitte. Den Jugendtreff direkt vor der Haustür findet er gut. „Da sehe ich, was läuft - und wenn die über die Stränge schlagen, bin ich gleich da“, sagt der Ortsbetreuer.
Im Stadtrat wurden die Wünsche gehört und einstimmig beschieden. Nun sind Kemmaten und Boderndorf in einer Warteschlange, die allein in Oberfranken 800 Dörfer lang ist. Architektin Christine Schirmer aus dem Bauamt rechnet daher mit fünf Jahren, bis die Neugestaltung beginnen kann. Wenn andere Dörfer absagen, kann es aber auch sehr viel schneller gehen, weiß sie aus der Erfahrung, die sie beispielsweise in Fürth am Berg gesammelt hat.
Ähnlich vage und dennoch einstimmig ging es bei der Stadtratssitzung mit den Maßnahmen des „Stadtumbau West“ weiter. Fast 1,4 Millionen Euro möchten die Räte in Projekte wie die Bretschneideranlage (320 000 Euro) oder Maßnahmen, die mit der Hochwasserfreilegung der Röden zusammenhängen (150 000 Euro) investieren. Mit 50 000 Euro ist auch die Umgestaltung des Ehrenmals und des Marktplatzes mit dabei.
„Vieles davon ist noch sehr spekulativ“, verriet Oberbürgermeister Frank Rebhan nach der Abstimmung. Der Grund sei das Konjunkturprogramm der Bundesregierung. Bis Anfang Februar sollten eigentlich die Bedingungen feststehen, unter denen eine Kommune Geld aus Berlin erwarten kann. „Für das Bundesprogramm müssen es in jedem Fall neue Maßnahmen sein“, pflichtete ihm der Landtagsabgeordnete Jürgen W. Heike zu. „In den nächsten Wochen sollten solche Projekte aus der Schublade gehegt und gepflegt werden“, merkte er an. Wenn die Bedingungen klar seien, ginge die Verteilung nach dem Windhund-Prinzip. Wer zuerst da ist, bekommt auch zuerst Geld.
Doch auch bei diesen Projekten gibt es einen Eigenanteil der Stadt. Wahrscheinlich wird er bei rund einem Viertel der Kosten liegen. Dieses Geld müsste dann von anderen Projekten wieder abgezogen werden.
Das trieb dem Kämmerer Norbert Gemeinhardt Sorgenfalten auf die Stirn, denn die Räte haben in der Sitzung weiteres Geld ausgegeben, das er den Rücklagen entnehmen muss. Für das städtische Haus am Arnoldplatz 7 werden für die Sanierung der Wohnungen und die Neugestaltung der Fassaden 290 000 Euro mehr benötigt als bislang veranschlagt. Fraktionsübergreifend waren sich die Räte einig, dass die Sanierung in mehreren Schritten wohl teurer werden würde und stimmten auch diesen zusätzlichen Ausgaben zu.

Tim Birkner


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