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Altrichter geht, Hunderttausend kommen

26. Juli 2011

Die Bäder der Stadt schreiben auch 2010 Verlust. Die Stadtwerke machen Gewinn. In der Summe gewinnt der Haushalt. Und der Stadtrat verliert mit Frank Altrichter ein politisches Talent. Er zieht nach München.

Neustadt – Mit 25 Jahren hat Frank Altrichter aus Meilschnitz zum ersten Mal das Vertrauen der Neustadter bekommen. 2002 durfte er als politischer Nachwuchs der CSU in den Stadtrat. „Ich lasse eine wunderbare Lebensphase hinter mir, die auch meine Persönlichkeit gestärkt hat“, sagt er neun Jahre später zu seinem Abschied in der gestrigen Ratssitzung. Sein politischer Förderer, Jürgen Heike, habe ihm viele Türen geöffnet, aber auch viel abverlangt, sagt Altrichter rückblickend: „Im Geiste wollte ich ihn dafür mehr als einmal an die Wand nageln.“
Das ging den Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat wahrscheinlich nicht anders, ganz egal, ob sie dem politischen Gegner oder der eigenen CSU-Fraktion angehörten. Altrichter war kritisch, war diskussionsfreudig und spricht selbst von seiner „Sturm-und-Drang-Zeit“. Bei all dem Wirbel „hat sich der Kreis am Ende doch immer wieder geschlossen“, wie seine Fraktionsvorsitzende Elke Protzmann sagt.
Sturm und Drang
Der familiäre Sturm der Altrichters mit Arbeitsorten seiner Frau hier bei Siemens und ihm in München, mit kleinem Kind in der jungen Familie, soll nun abebben. Ein Wohn- und Arbeitsort für alle soll es sein. Und der ist München. Altrichter arbeitet seit 1. Juli bereits als Referent für Vertriebenenpolitik im Sozialministerium. Im Herbst könnte der Drang zu Höherem ihn bereits zum stellvertretenden Referatsleiter machen. „Zum ersten Mal ist das keine politische Stelle, darüber bin ich froh“, sagt der Historiker Altricher. So ohne weiteres kann auch bei einem politischen Wechsel an der Spitze des Ministeriums sein Stuhl nicht vor die Türe gesetzt werden.
Es folgt Rainer Knauer
Im Neustadter Stadtrat wird Rainer Knauer aus Ketschenbach nachrücken und Altrichters Stuhl übernehmen. Die Vereidigung als Stadtrat ist in der nächsten Sitzung am 26. September vorgesehen.
Die Beteiligungen
Mit Dutzenden von Abstimmungen holten sich die Stadträte in der gestrigen Sitzung eine Finanzspritze von 100 000 Euro für den laufenden Haushalt. Auf der Tagesordnung standen die Jahresabschlüsse und Entlastungen der städtischen Betriebe und Beteiligungen: von den Kommunalbetrieben Neustadt (KBN), den Bädern der Stadt Neustadt, den Stadtwerken (SWN) und der Telenec.
Die Telenec erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2010 einen Gewinn von 140 000 Euro. Dieser fließt an die alleinige Mutter, die Stadtwerke.
Die Stadtwerke verdienten im gleichen Zeitraum inklusive dieses Gewinns insgesamt gut 2,6 Millionen Euro. Sie gehören zu einem Viertel dem Energieversorger Eon und zu drei Vierteln den Kommunalbetrieben, die im Besitz der Stadt sind. Dementsprechend fließen drei Viertel des Gewinns, knapp zwei Millionen Euro weiter an die KBN.
Die Bäder der Stadt Neustadt gehören ebenfalls den KBN. Dort wurde im Jahr 2010 allerdings mehr ausgegeben als eingenommen. Am Ende fehlten fast 1,5 Millionen Euro, für die die Mutter KBN einspringen musste.
Die Kommunalbetriebe freuten sich über einen Gewinn von zwei Millionen Euro (von den Stadtwerken) und mussten 1,5 Millionen für die Bäder zahlen. Mit ihrem eigenen Betriebsergebnis zusammen bleiben am Ende fast 400 000 Euro übrig. Davon werden 100 000 Euro an die Stadt als Eigentümerin überwiesen. Die übrigen fast 300 000 Euro bleiben im Unternehmen.

Tim Birkner


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Texte aus Neustadt bei Coburg

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Die neue Ausfahrt der Autobahn A 73 wird „Neustadt“ heißen. Nur übergangsweise heißt der Anschluss der Rödentaler Umgehung B999 an die Autobahn „Rödental-Nord“. Dies nur, um die Autofahrer nicht in die Irre zu leiten, teilte Oberbürgermeister Frank Rebhan den Stadträten mit. Sobald die Umgehung vollständig freigegeben ist, werde der Anschluss in „Neustadt“ umbenannt. Das sei für den Herbst geplant und von der Autobahndirektion versprochen, beteuerten sowohl Rebhan als auch MdL Jürgen Heike.

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